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Rankings: International sichtbar

Internationale Hochschulrankings stellen der Universität Innsbruck regelmäßig ein gutes Zeugnis aus und beweisen, dass die Innsbrucker Universität trotz der zum Teil schwierigen Rahmenbedingungen eine aus dem europäischen Hochschulraum herausragende Forschungs- und Bildungseinrichtung ist.

Times Higher Education Ranking

Im Hochschulranking von Times Higher Education belegte die Universität Innsbruck 2010/11 weltweit Rang 187 und war damit die bestplatzierte Universität Österreichs. 2017/18 wurde die Universität Innsbruck aufgrund der deutlichen Vergrößerung der gerankten Universitäten auf den – nicht weiter aufgeschlüsselten – Plätzen 251-300 gereiht.

In der Teilauswertung „International Outlook“, die Internationalitätsparameter auf Ebene der MitarbeiterInnen, Studierenden und Zeitschriftenpublikationen einer Universität misst, belegt die Universität Innsbruck 2017/18 weiterhin den weltweit 11. Platz.

Grundlage für das Ranking ist ein differenziertes Beurteilungssystem, in dem insbesondere Forschung, Lehre und der internationale Ruf der Universitäten bewertet werden. Besonders gut schneidet die Universität Innsbruck im Bereich des Forschungsimpacts ab, wie häufig also Forschungsarbeiten von anderen Wissenschaftlern zitiert werden. Dies bestätigt, dass die Arbeit der Innsbrucker Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in vielen Bereichen große internationale Beachtung findet.

Leiden Ranking

Das Leiden Ranking basiert ausschließlich auf bibliometrischen Analysen. Berücksichtigt werden die Zahl der Publikationen im Web of Science und die Zitierungen durch andere Wissenschaftler. Einer der gebräuchlichsten Indikatoren (Mean Normalized Citation Score) berücksichtigt die Größe einer Universität, die Zitationskulturen unterschiedlicher Wissenschaftsbereiche, die Publikationsjahre und Publikationstypen. Die Universität Innsbruck belegt 2017 lt. diesem Indikator europaweit den 128. Platz.

Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass die Leopold-Franzens-Universität bei den "Collaboration indicators" besonders gut abschneidet. Gemessen an der Anzahl jener Publikationen, die mit ausländischen Partnern verfasst wurden, wird die Universität Innsbruck im Jahr 2017 weltweit auf Platz 6 gelistet und weist somit hinsichtlich der Vernetzungsstärke eine herausragende Position im weltweiten Ranking auf.

Academic Ranking of World Universities ("Shanghai-Ranking")

Im Academic Ranking of World Universities ("Shanghai-Ranking"), das sechs vor allem forschungsrelevante Indikatoren zur Reihung internationaler Universitäten heranzieht, konnte sich die Universität Innsbruck 2017 im Bereich der – nicht weiter aufgeschlüsselten – Plätze 151-200 (2016: 151-200; 2013, 2014 und 2015, weltweit: 201-300) und damit als zweitbeste Universität Österreichs positionieren.

QS World University Ranking

Im QS World University Ranking, das seit 2010 erstellt wird und ähnlich dem THE Ranking auf umfassenden Kennzahlen zu Forschung, Lehre und institutionellen Voraussetzungen basiert, reihte sich die Universität Innsbruck in den vergangenen Jahren auf den Plätzen 276 (2012), 289 (2013), 288 (2014), 295 (2015), 299 (2016) bzw. 286 (2017) ein.

U-Multirank

U-Multirank ist ein multidimensionales Ranking mit knapp 40 Indikatoren aus den Bereichen Lehre, Forschung, Wissenstransfer, Internationalität und Regionalität. Das von der Europäischen Kommission finanzierte Ranking bewertet jeden einzelnen Indikationen nach einem Notensystem. Von der Errechnung eines Gesamtergebnisses wird abgesehen. Zu den Ergebnissen der Universität Innsbruck.

Walter Wolfgang Fleischhacker (* 29. April1953 in Baden bei Wien) ist ein österreichischer Psychiater und Psychotherapeut sowie Universitätsprofessor an der Medizinischen Universität Innsbruck. Im Mai 2017 wurde er vom Universitätsrat als Nachfolger von Helga Fritsch für eine vierjährige Periode zum Rektor der Universität gewählt, das Amt trat er mit 1. Oktober 2017 an.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fleischhacker studierte Medizin an der Universität Innsbruck und famulierte unter anderem am Bispebjerg Hospital in Kopenhagen. 1978 promovierte er an der Universität Innsbruck zum Doktor der gesamten Heilkunde. Ab 1979 arbeitete er als Universitätsassistent in den Abteilungen für Psychiatrie und Neurologie der Medizinischen Universität Innsbruck. 1987 wurde ihm ein Fulbright-Reisestipendium zuerkannt und er war 18 Monate als Research Fellow am Department of Psychiatric Research des Hillside Hospital sowie am Albert Einstein College of Medicine in New York City tätig. Anschließend habilitierte er sich mit dem Thema Pharmakoepidemiologie der Benzodiazepine für das Fach Psychiatrie und arbeitete ab 1989 als Oberarzt an der Universitätsklinik für Psychiatrie der Universität Innsbruck. 1990 schloss er die Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie ab. Seit 1992 ist er Psychotherapeut mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie. 1993 wurde er als Universitätsprofessor an die Klinische Abteilung für Biologische Psychiatrie der Medizinischen Fakultät der Universität in Innsbruck berufen. Ab 1994 leitete er dort auch die Abteilung für Biologische Psychiatrie. Von 1999 bis 2003 war er supplierender Vorstand des Instituts für Kommunikation im Berufsleben und Psychotherapie an der Leopold-Franzens Universität Innsbruck. Seit 2008 ist er Direktor der Universitätsklinik für Biologische Psychiatrie sowie geschäftsführender Direktor des Departments für Psychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Universität Innsbruck. Neben seiner eigentlichen Lehrverpflichtung war er unter anderem Gastprofessor am Weill Medical College der Cornell University in New York und an der Vienna School for Clinical Research. Von 2002 bis 2005 war er Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (ÖGPP) sowie von 2006 bis 2010 Vizepräsident des International College of Neuropsychopharmacology (CINP). Seit 1997 ist er Vorsitzender der European Group for Research in Schizophrenia (EGRIS). 2006 wurde er als erst zweiter Österreicher Foreign Corresponding Fellow des American College of Neuropsychopharmacology.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2005 wurde ihm das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst[2] verliehen. 2006 wurde er Ehrenmitglied der World Psychiatric Association und 2004 Ehrenpräsident der österreichischen Schizophreniegesellschaft (ÖSG).

Akademische Schwerpunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fleischhacker befasste sich zunächst mit Suchtforschung und Aspekten der klinischen Psychopharmakologie in unterschiedlichen Bereichen. Nach seinem Forschungsaufenthalt in den USA beschäftigt er sich seit rund drei Jahrzehnten schwerpunktmäßig mit Psychopharmakologie und Schizophrenie. Im Rahmen seiner Forschungsschwerpunkte beriet er die Österreichische und die Europäische Arzneimittelzulassungsbehörde und war in Projekte der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie federführend in Projekte der World Psychiatric Association (WPA) involviert. Bekannt wurde er in Fachkreisen unter anderem durch die bisher größte EU-Schizophrenie-Behandlungsstudie zu Therapieabbrüchen bei Schizophrenie-Ersterkrankten (European First Episode Schizophrenia Trial, EUFEST), die er gemeinsam mit seinem niederländischen Kollegen René Kahn plante und leitete.[3] Fleischhacker ist auch im Executive Board des FP7 EU-Forschungsprojektes Optimization of Treatment and Management of Schizophrenia in Europe (OPTiMiSE). Das ist eine groß angelegte Studie zur Therapieoptimierung bei derselben Gruppe von Patientinnen und Patienten.[4] Weiters ist er Principal Investigator des europaweiten EULAST-Projektes (European Long-Acting Antipsychotics in Schizophrenia Trial). Hier wird erstmals in einer großangelegten naturalistischen Studie die Wirksamkeit von Depotmedikamenten in der Langzeitbehandlung der Schizophrenie evaluiert.[5]

Positionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

W. Wolfgang Fleischhacker tritt im Rahmen der therapeutischen Schizophrenieforschung für den Einsatz neuer Antipsychotika als Gold-Standard bei Schizophrenie-Patientinnen und -Patienten ein. Er vertritt die Position, dass moderne Arzneien kombiniert mit psychosozialen Behandlungsergebnissen zu weniger Therapieabbrüchen führen und die Behandlung deutlich verbessern.[6]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Therapie psychischer Erkrankungen, Urban & Fischer / Elsevier, 2015, V. Voderholzer, F. Hohagen (Hrsg.); M. Lambert, E. Karamatskos, W. W. Fleischhacker, D. Naber, Pharmakotherapie der Schizophrenie, ISBN 978-3-437-24906-8.
  • W. W. Fleischhacker, H. Hinterhuber (Hrsg.): Lehrbuch der Psychiatrie. Springer, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-211-89865-9.
  • Comprehensive Care of Schizophrenia, Oxford University Press, 2012, J.A. Lieberman, R.M. Murray (Eds.); S. Miyamoto, W. W. Fleischhacker: Pharmacologic Treatment of Schizophrenia. ISBN 978-0-19-538801-5.
  • W. W. Fleischhacker, I. P. Stolerman (Hrsg.): Encyclopedia of Schizophrenia. Springer-Verlag, 2011, ISBN 978-1-907673-17-7.
  • Encyclopedia of Psychopharmacology, 2010, I. Stolerman (Ed.) W. W. Fleischhacker (Field editor Clinical Psychopharmacology). ISBN 978-3-642-64057-5.
  • Psychiatry, 3rd ed., Wiley, 2008, A. Tasman, J. Kay, J.A. Lieberman, M.B. First, M. May (Eds.); S. Miyamoto, D.B. Merrill, J.A. Lieberman, W. W. Fleischhacker, S.R. Marder: Antipsychotic Drugs. ISBN 978-0-470-06571-6.
  • Psychiatrie der Gegenwart, 4. Auflage, Springer-Verlag, 2000, H. Helmchen, F. Henn, H. Lauter, N. Sartorius (Hrsg.); W. W. Fleischhacker: Pharmakotherapie schizophrener Störungen. ISBN 978-3-642-64057-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. derStandard.at: Wolfgang Fleischhacker wird neuer Rektor der Med-Uni Innsbruck. Artikel vom 3. Mai 2017, abgerufen am 17. September 2017.
  2. ↑Anerkennung besonderer Verdienste. myPoint; abgerufen am 25. März 2015
  3. Effectiveness of antipsychotic drugs in first-episode schizophrenia and schizophreniform disorder: an open randomised clinical trial. In: The Lancet, Volume 371, No. 9618, 29. März 2008, S. 1085–1097
  4. ↑Leucht et al.: The Optimization of Treatment and Management of Schizophrenia in Europe (OPTiMiSE) trial: Rationale for its methodology and a review of the effectiveness of switching antipsychotics. In: Schizophrenia bulletin. Band 41, Nummer 3, Mai 2015, S. 549–558, doi:10.1093/schbul/sbv019, PMID 25786408, PMC 4393704 (freier Volltext) (Review).
  5. European Long-acting Antipsychotics in Schizophrenia Trial (EULAST). ClinicalTrials.gov, abgerufen am 25. März 2015
  6. ↑W. W. Fleischhacker et al.: Schizophrenia – Time to Commit to Policy Change. In: Schizophrenia Bulletin, Vol. 40 Suppl. No 3, 2014

Normdaten (Person): GND: 112909558(PICA, AKS) | LCCN: n2001130612 | VIAF: 44480427 | Wikipedia-Personensuche

W. Wolfgang Fleischhacker

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